==> Stammbaum der nordhessischen H.
==> to the Hessian familytree
Klick auf den kleinen grünen Baum ! ..... klick to
the little green tree !
(Copyright Dr. Helmut Hennighausen,
2001)
In Nordhessen sind die Hennighausen ab der Mitte des 16. Jahrhunderts in Grebenstein zu finden. Mehrere Familien durchleben im Schutz der Mauern Grebensteins den 30-jährigen Krieg. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts stirbt die Familie in männlicher Linie in Grebenstein aus. Noch heute steht in Grebenstein ein Haus erbaut im Jahre 1712, das mit seiner Inschrift auf den Erbauer Johannes Hennighausen hinweist.
Um 1700 wanderte Wilhelm H.(*um1657) mit seiner Familie in die Schwalm aus. Er war Verwalter auf verschiedenen adligen Gütern und wird genannt als Scheffer´scher Hofmann, auch Meyer von Hattendorf, als des Herrn von Lüders Hofmann zu Loshausen und als Baumbachischer Conductor zu Rupperhausen. Sein Sohn steht ebenfalls im Dienst der von Lüder und später als adliger Meyer zu Willingshausen im Dienst der von Schwertzell. Dieser kauft auch die Bruchmühle zu Rieblelsdorf und schenkt sie (um 1747) seinem Sohn Valentin (*1721). Die Mühle, die bis heute im Besitz der Familie H. ist, muß als Stammhof der in der Schwalm und deren engeren Umgebung lebenden H. angesehen werden. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpften drei H. als Söldner für die Engländer.
Aus Valentins Ehe gingen 8 Kinder hervor. Die beiden ältesten Söhen Johann George (*1748) und Johann Heinrich (*1749) sind die Stammväter von zwei Hauptstämmen, dem ersten Hauptstamm zu Riebelsdorf mit Nachkommen Marburg, Freiburg, Schwalmstadt und dem zweiten Hauptstamm zu Riebelsdorf, der sich in den Folgegenerationen in Obergrenzebach, Wiera, Olberode, Breitenbach, Witten, Berfa, Schorbach, Neukirchen, Holzburg, Moischeid, Aachen, Berlin, Ottrau und Alsfeld ausbreitet.
Der erste Hauptstamm teilt sich
mit den beiden Brüdern Johannes (*1784) und Johann Heinrich
(*1786)
in einen ersten Unterstamm - Riebelsdorf und einen zweiten
Unterstamm -
Bad
Hersfeld. Dem ersten Unterstamm gehören die vielen
Riebelsdorfer
Familien sowie die Leimsfelder Linie an. Johann Heinrich (*1786) wurde
im Alter von 16 Jahren in die Armee eingezogen. Er diente während
der napoleonischen Kriege (1813-16). Sein Heimathaus, die
Bruchmühle,
sah er erst mit seinem 40. Lebensjahr wieder. Im Jahre 1849 wurde er
Gendarmeriebezirkskommandant
in Bad Hersfeld. Er glaubte fest an die Vorteile einer guten Erziehung.
Seine 10 Kinder besuchten alle die höhere Schule. Der älteste
Sohn verheiratete sich in Regensburg und wohnte später in
Nürnberg.
Heute finden sich die Nachkommen in Irschenhausen (Martin
Hennighaußen).
Mehrere Kinder wanderten um 1850 nach Amerika aus, Karl August (*1835)
betrieb in Richmond /Virginia ein Tabakwarengeschäft, Friedrich
Philip
(*1839) wurde Pastor in Baltimore und Ludwig Paul (*1840) wurde ein
angesehener
Rechtsanwalt in Baltimore. Die Nachkommen leben heute in Baltimore,
Dallas
/ Texas, Rosswell / Mew Mexico, St Louis, und Californien. Der
jüngste
Sohn, Heinrich (*1842), blieb in Deutschland und gründete in
Düsseldorf
ein Faßholzgeschäft. Seine Nachkommen leben heute in Berlin,
Neumünster, Flensburg, Frankfurt und Überlingen.
Hier geht es zu dem estländischen Familienzweig (to the Estonian family) der Hennighausen. ==> zur Hauptseite ==> to the mainpage