Carl Ludwig WILHELM (Willy) Hennighausen, 18701914 (aged 43 years)

Name
Carl Ludwig WILHELM (Willy) /Hennighausen/
Birth October 22, 1870 27 19
Source: S94
Marriage of parentsHEINRCH Hermann HennighausenBertha DammeyerView this family
1870 (aged 0)
Source: S19
Birth of a brotherKURT Ludwig August Hennighausen
June 5, 1874 (aged 3 years)
Death of a paternal grandmotherMaria Catharina Schulze
June 5, 1879 (aged 8 years)
Source: S53
Death of a fatherHEINRCH Hermann Hennighausen
March 23, 1889 (aged 18 years)
Death of a maternal grandfatherCarl Ludwig Wilhelm Dammeyer
1903 (aged 32 years)

Source: S19
Occupation
Jurist, Bürgermeister
1905 (aged 34 years)

Source: S94
Residence 1905 (aged 34 years)
MarriageJULIE Emma MüllerView this family
October 20, 1906 (aged 35 years)
Source: S94
Birth of a daughterEva Hennighausen
1908 (aged 37 years)
Birth of a sonWolff-Otto Hennighausen
1910 (aged 39 years)
Death 1914 (aged 43 years)
Family with parents
father
C:/Brother's Keeper 7/Data Hessen/Picture/HEINR1.JPG
18431889
Birth: August 19, 1843 57 37Fulda
Death: March 23, 1889Düsseldorf
mother
Marriage
Marriage: 1870Düsseldorf
10 months
himself
18701914
Birth: October 22, 1870 27 19Düsseldorf
Death: 1914Gerresheim
4 years
younger brother
18741961
Birth: June 5, 1874 30 23Düsseldorf
Death: March 13, 1961Wiesbaden
Family with JULIE Emma Müller
himself
18701914
Birth: October 22, 1870 27 19Düsseldorf
Death: 1914Gerresheim
wife
Marriage
Marriage: October 20, 1906Charlottenburg
2 years
daughter
3 years
son
N.N. von Bremen + JULIE Emma Müller
partner’s partner
wife
Marriage
Marriage:
BirthS94
OccupationS94
MarriageS94
Note

Trauzeugen: Fabrikdirektor, Dr. der Philosophie Paul MÜLLER, 30 Jahre alt, wohnhaft in Cöln, Geronsdriesch 16 und Fabrikdirektor Gustav DAMMEYER, 57 Jahre alt, wohnhaft in Düsseldorf als Willy starb war er Bürgermeister von Gerresheim bei Düsseldorf

Sein Bruder Kurt schreibt: Schon als Kind lebhaften Geistes und etwas nervös, war seine Begabung ausserordentlich groß und seine Bildung wurde sehr vielseitig. Jede Wissenschaft begeisterte ihn, den schönen Künsten, namentlich der Musik, widmete er einen großen Teil der freien Zeit, die sein Beruf als Jurist ihm ließ. Da er sich gemeinnützigen Aufgaben zur Verfügung stellte, wuchs sein Freundeskreis in der Vaterstadt immer mehr. Als Gerichtsassessor nach einem einjährigen Dienstjahr bei dem Husaren-Regiment in Düsseldorf lebend, war er mit Begeisterung für kommunale Aufgaben tätig. So wurde er Bürgermeister von Gerresheim und bei der folgenden Eingemeindung nach Düsseldorf als Beigeordneter seiner Vaterstadt übernommen. Er heiratete die Tochter des Generaldirektors MÜLLER von den Rheinisch-Westfälischen Sprengstofffabriken, dem späteren Leiter des Köln-Rottweil Pulverkonzerns. In den besten Mannesjahren befiel ihn, ähnlich seinem Vater, ein tückisches Leiden, daher wurde er nur 44 Jahre alt.

Am 24.2.1905 stellt Willi HENNIGHAUSEN, Bürgermeister von Gerresheim, eine Anfrage an die Betriebsleitung der Glashütte, ob dort der Versuch gemacht worden sei, die Glasmacher, die beim Antritt ihrer Arbeit alle eine oder mehrere Flaschen Bier mit sich führen, an ein alkoholfreies Getränk, etwa kalten Kaffee, zu gewöhnen. Aufgrund seiner intensiven Recherchen in der Glashütte und in anderen Gerresheimer Betrieben kam dem Bürgermeister die Idee, die auffälligen Trinker öffentlich anzuprangern. Hierzu sollte eine Säuferliste erstellt werden, die in allen Gaststätten der Stadt ausgehängt werden sollte. (Qu: Rhein-Maas Geschichte, Sprache und Kultur, 2019, Band 9, Kriminalität)

Düsseldorfer Stadtchronik 1909: Am 6.7.1909 Einführung der Beigeordneten KNOPP und HENNIGHAUSEN in ihr Amt. (Qu: Internet)